Donnerstag // 06. November 2025 // 19:30 Uhr

Das Deutsche Tagebucharchiv e.V. in Emmendingen – Vortrag und Gespräch mit Renate Zimmer

Geschichte ist die quellengestützte, analytisch-wissenschaftliche Erforschung von Aspekten der Menschheitsgeschichte. Sie umfasst die Lebensgeschichten von Millionen unbekannter Menschen. Dem 1998 gegründeten Deutschen Tagebucharchiv e.V. in Emmendingen ist es auch zu verdanken, dass der Blick auf den Alltag unbekannter Menschen in den Forschungsfokus von Historikern gerückt ist. So wird das Tagebucharchiv zum Quellenfundus für historische Abhandlungen.

Hier vier Bücher als Beispiele:

Oliver Hilmes: Ein Ende und ein Anfang, Wie der Sommer 45 die Welt veränderte. Siedler Verlag.
Volker Heise: 1945. Rowohlt Berlin Verlag.
Annegret Braun: Die Sekretärin, Frauenkarriere und Lebensträume in den 1950er Jahren. FAZ Verlag.
Miriam Gebhardt: Die kurze Stunde der Frauen, Zwischen Aufbruch und Ernüchterung in der Nachkriegszeit. Herder Verlag.

Renate Zimmer ist seit 2003 Mitglied im Deutschen Tagebucharchiv e.V. in Emmendingen. Hier betätigt sie sich vor allem als erschließende Leserin von Tagebüchern, absolviert Lesungen und begleitet Besuchergruppen durch das Tagebuchmuseum. Sie versteht sich als Literaturvermittlerin und wird am Abend über die Arbeit im Tagebucharchiv sprechen, die genannten vier Bücher vorstellen, und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Ausgewählte Textstellen aus den genannten Bücher werden von Renate Zimmer und Sebastian Reiß gelesen.

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