Montag // 18. Mai 2020 // 20:00 Uhr

Marina Frenk: ewig her und gar nicht wahr – Lesung und Gespräch

Die junge Künstlerin Kira lebt mit Marc und dem gemeinsamen Sohn Karl in Berlin. Sie gibt Malkurse für Kinder, hat lange nicht ausgestellt, lange nichts gemalt – und zweifelt.
In ihrem fiebrig-geladenen Debütroman folgt Marina Frenk ihrer jungen Protagonistin auf der familiären Spurensuche: von Deutschland nach Moldawien und an die rumänisch-ungarische Grenze (1994), nach Bessarabien und Usbekistan (1941), nach New York und Haifa (2008).
Wenn das Zuhause immer wieder verlorengeht, wenn man nirgends wirklich ankommt, was zählt dann? Die Familie? Die Kunst ?
Marina Frenk findet eine frische, bilderreiche und sehr körperliche Sprache. Ihr eindrücklicher, raffiniert gebauter Roman ist ein Buch über Familie und Herkunft, über Eltern- und Kindschaft.

Zur Person:
Marina Frenk wurde 1986 in Moldawien geboren und lebt seit 1993 in Deutschland. Sie ist Schauspielerin und Musikerin, unter anderem am Schauspiel Köln, am Maxim Gorki Theater und am Schauspielhaus Bochum.

  • Jügen Reuss
  • Weingut Dilger, Urachstraße 3
  • 10/6€